Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr St. Stefan ob Leoben

 

 

 Ein kurzer Auszug aus dem Gründungsprotokoll der Freiwilligen Feuerwehr St. Stefan ob Leoben vom 29. September 1874 soll die Gründung wiedergeben. Die Initiative zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in St. Stefan ergriff der Gemeinderat, Herr Franz Habenbacher, indem er nach vorausgegangener Besprechung über die Motivierung der Geldangelegenheiten mit dem Feuerwehrinstruktor des Steiermärkischen Gauverbandes, Herrn Johann Mäder, in Leoben in der Gemeindeausschusssitzung am 1. August des laufenden Jahres den Antrag stellte:
Der Gemeindeausschuss solle die definitive Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in St. Stefan und eine Beitragsleistung hiezu aus der Gemeindekasse beschließen.
     Der Antragsteller gibt an, das die Steiermärkische Sparkasse in Graz einen nicht unbedeutenden Betrag für das Feuerwehrwesen spendet. Subventionen der Gemeindeinsassen, Herrn Baron Mayr von Melnhof und seitens der Nachbargemeinden Kraubath und St. Michael und eine Spende der Sparkasse Rottenmann in Aussicht stehen, so wurde der obige Antrag angenommen und einstimmig beschlossen, einen Feuerwehrverein sogleich ins Leben zu rufen.

Beschluss dessen ist nun eine Aufforderung zum Beitritt in den Feuerwehrverein ergangen und es erklärten sich, nach vorausgegangener Verlesung der hiezu von der Leobner Feuerwehr entliehenen Statuten und Dienstordnung, 36 Männer der Gemeinde in die aktive Dienstleistung

Bei der am 20. September 1874 einberufenen Hauptversammlung, wo Herr Johann Mäder von Leoben einen Vortrag über das Feuerwehrwesen nach dem neuen System hielt, wurde zur definitiven Konstituierung des Vereins und zugleich zur Wahl der ersten Funktionäre geschritten

Das Wahlresultat ergab und zwar durchaus einstimmig

Herr Andreas Bacher    -    Hauptmann 

Pacher

 Herr Franz Habenbacher - Hauptmann Stellvertreter

Herr Mathias Schmutz - Kassier

Herr Johann Heinz - Schriftführer

 

Nach eingelangten Kostenvoranschlägen über die anschaffenden Ausrüstungsgegenstände des Herrn Rosenbauer in Linz, im Betrage von österr. fl (Gulden) 1286.- bestehend in einer Abprotzspritze und 400 Meter Normalschläuche, sechs vollständige Steigerausrüstungen mit Leitern. Es wurde beschlossen diese Geräte in Linz zu besichtigen und zu Prüfen. Aus der Gemeindekasse wurden 150.- Gulden bereitgestellt, so wurde die feste Bestellung gemacht und es langten am 28. September 1874 sämtliche Löschapparate hie ein. Die Übung mit diesen Löschgeräten und mit den Steigern begann am 29. September 1874

 Der erste Brandeinsatz der neu gegründeten Feuerwehr St. Stefan wird wie folgt berichtet:

 Zu dem Brande des Ahorner Stadls im Dorfe St. Michael wurde die Feuerwehr St. Stefan um 4:45 Uhr avisiert. Trotz des eiligen Abmarsches war das eigentliche Brandobjekt schon ganz ein Opfer der Flammen geworden. Alle Löschapparate funktionierten einwandfrei.
Freilich lesen sich heute das Gründungsprotokoll und der erste Brandbericht leicht. Beim weiteren Verfolgen der Berichte erkennt man, dass die hauptsächlichen Schwierigkeiten im Finanziellen lagen. Die Gemeinde tat zwar ihr Möglichstes und von den Besitzern waren Sachspenden zu bekommen, jedoch kein Geld war da. Obwohl aber sehr viele Anschaffungen vorzunehmen waren, musste man auf alle möglichen Ideen verfallen, um zu Geld zu kommen.
So wurde zum Beispiel landauf-landab Bittbriefe ausgesandt, ja sogar an seine Majestät Kaiser Franz-Josef I. und an seine Majestät Kaiser Ferdinand in Prag wurden solche zugesandt. Wobei Franz-Josef 100.- Gulden überwies. Ferdinand aber wegen zu großen Andrangs ablehnte

Die Rechte und Pflichten der Feuerwehrmänner waren in sorgsam ausgearbeiteten Statuten verankert und wurden laut vieler Protokolle eisern gehandhabt. Ein Beispiel von vielen:

1879

brannte der Ranner`sche Stadl in der Vorderlobming ab. Die Feuerwehr lokalisierte den Brand und von diesem Objekt konnte das Wohnhaus gerettet werden.

1891

legten Hauptmann Bacher und Stellvertreter Habenbacher ihre Ämter zurück. Herr Franz Walter wurde zum Hauptmann gewählt.

1898

großes Feuer beim Schremp und Winkelschuster in der Lobming. Herr Pius Schöberl wird zum Hauptmann gewählt.

1899

ausgerückt zum Brande beim Greiner in Greith. Am 30.12 Großbrand in Kraubath

1900

Großbrand in Niklasdorf. Anschaffung einer neuen Spritze und 200 Meter Schläuche

1901

Anschaffung von Uniformen. Aufruf an die Besitzer von Kaisersberg um Spenden zur Erbauung eines Spritzenlokales.

1906

Waldbrand in Niederdorf, Großbrand in Kraubath.

1908

Die Feuerwehr St. Stefan zählt 34 aktive Mitglieder. Leider hört hier jede Eintragung auf und es sind bis zum Jahre 1924 keine Unterlagen vorhanden. Man vermutet, dass sie verbrannt worden sind. In diesen 16 Jahren wurde auch ein Spritzenhaus in der Vorderlobming errichtet.

 

1924

Herr Viktor Bacher wird zum Hauptmann und Herr Ludwig Judmayr zum Stellvertreter gewählt. Eine unglaublich rege Übungstätigkeit entfaltet sich. Zur Beschaffung von Geldmitteln werden regelmäßig Tombolas und Gartenfeste abgehalten. Das 50 jährige Gründungsfest wird mit der feierlichen Kriegerdenkmalweihe gekoppelt. In dieses Jahr fällt aber auch die größte noch bekannte Brandkatastrophe des Ortes St. Stefan, der Brand der Judmayr-Mühle.

1929

Nach fünfjährigen Bemühungen wird die erste Motorspritze angekauft und feierlich eingeweiht. Kam. Schabernack beantragte das die Spritze Vorderlobming bis längstens ende Juni 1931 den Schlauchturm fertig stellen möchte.

1933

Nach schwierigen Verhandlungen kommt es zum Ankauf des ersten Feuerwehrautos, Type Puch VIII, bei der Firma Brix in Leoben.

1934

Es stirbt nach langjähriger Arbeit Herr Hauptmann Viktor Bacher. Herr Ludwig Judmayr übernahm die Hauptmannstelle. Bei der Generalversammlung wird berichtet, dass von einigen Kaisersberger Kameraden eingebrachtes Gesuch um Bewilligung zur Gründung einer eigenen Freiwilligen Feuerwehr Kaisersberg vom Landesverband bewilligt wurde. Kam. Bezirksobmann Hauptmann Hirn aus Trofaiach bekrittelte in scharfen Worten das Vorgehen von Seite der Kaisersberger durch nicht Einhaltung des Dienstweges. Die Chronik bestätigt im Jahre 1934 einen Mannschaftsstand von 50 Mann St. Stefan,        Vorderlobming, Niederdorf, Hinterlobming 40 Mann.

1935

Herr Heinz Grohmann wird zum Hauptmann gewählt, und Herr Ludwig Judmayr zum Stellvertreter.

 gromann

Heinz Grohmann

1936

In Niederdorf wird der Bau einer Spritzenhütte beschlossen und durchgeführt.   Hauptmann Grohmann setzt unter schwierigen und geschickten Verhandlungen mit der Gemeinde durch ein neues Rüsthaus zu bauen. Der Kostenvoranschlag der Firma Pötzl belief sich auf 4619,80 Schilling. Das Rüsthaus wird gebaut und am 5. September 1937 seiner Bestimmung übergeben.

1939

Es folgen die bitteren Jahre des 2. Weltkrieges. Rückgliederung des Löschzuges Kaisersberg in die Feuerpolizei St. Stefan. Der Antrag vom Kam. Taberhofer  Preßnitz in den Löschzug Kaisersberg einzugliedern wird befürwortet.

1940

Herr Ferdinand Pfanner wird zum Hauptmann gewählt. Da die meisten Männer zur Wehrmacht eingezogen wurden, war man gezwungen, um den Feuer und Luftschutz aufrecht zu erhalten, junge Frauen und Mädchen als Mitglieder in die Feuerwehr aufzunehmen. Die Jahre des Krieges waren vorüber und die Feuerwehr beklagte den Verlust ihres Löschfahrzeuges mit der gesamten Ausrüstung durch die russische Besatzungsmacht. Trotz aller Rückschläge wurde die Feuerwehr neu aufgebaut und der Mitgliederstand wuchs auf 44 Mann im gesamten Ortsgebiet an.

1945

Herr Josef Melka wird zum Hauptmann und Herr Erich Brandner zum Stellvertreter gewählt. Mit der Wehr ging es wieder aufwärts.

1947

Herr Franz Maurer wurde zum Stellvertreter gewählt. Eine Unfallversicherung für alle Wehrmänner wurde abgeschlossen. 

Ankauf Rüstauto

1947 

1949

Das 75-jährige Gründungsfest wird mit einen Bezirksjugendtag und einen Jugendwettkampf abgehalten. Das Fest fand im Murwald statt. 1950 wurde in St. Stefan der erste Fetzenmarkt abgehalten. Durch den Bau der Wasserleitung im Jahre 1953 und die Aufstellung von Hydranten war der Wasserbedarf in der Ortschaft gegeben.

1952

Ankauf Rüstauto

1952

1955

Am 27. November 1954 verstarb Hauptmann Josef Melka. Als Nachfolger wurde am 24.04.55 Herr Hans Hörmann zum Hautmann und Herr Otto Hoisel zum Stellvertreter gewählt. Seine Führungsjahre waren keine leichten. Begann zu der Zeit die Motorisierung und damit alle Arten der modernen Unterhaltung. Die Begeisterung der Jugend, in die Reihen der Feuerwehr einzutreten, sank stark ab und man beklagte einen Tiefstand von 28 Mann. 1956 brannten in der Vorderlobming bei Franz Schlager und Gottfried Kaufmann die Wirtschaftsgebäude ni

1958

Für die Wehr St. Stefan wurde ein neues Rüstfahrzeug, Type Opel Blitz, bestellt. Den alten Mercedes soll die Feuerwehr Kaisersberg bekommen. Eine VW Tragkraftspritze wurde bei der Feuerwehr St. Stefan in Betrieb genommen.

1959

Hans Hörmann übersiedelte nach Neumarkt und legte seine Stelle als Hauptmann zurück. Stellvertreter Otto Hoisel übernahm die Wehrleitung. Seine straffe und disziplinierte Wehrführung brachte eine neue Begeisterung in den Reihen der Feuerwehr. Auf die Jugendwerbung wurde größtes Augenmerk gelegt.

1960

Bei der Neuwahl am 20.04.60 wurde Herr Otto Hoisel zum Hauptmann und Herr Franz Prem zum Stellvertreter gewählt. Am 19.03 61 gab Herr Franz Prem seinen Austritt bekannt. Herr Hans Gladik wurde zum Stellvertreter gewählt. Kam. Hans Bendl wurde zum Kassier ernannt.

1963

Gasthausbrand Johann Guggenberger in der Hinterlobming. Nur durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr und durch die Mithilfe der Bevölkerung konnte eine Feuersbrunst verhindert werden.

1964

Bei der Jubiläumshauptversammlung wird Kam. Otto Hoisel erneut zum Hauptmann und Kam. Hans Gladik zum Stellvertreter gewählt. Kam. Hans Gross wurde zum Schriftführer ernannt. In der Hinterlobming wird mit dem Bau des Rüsthauses für den Löschzug begonnen. Mit der Umstellung des Löschangriffes von 1:6 auf 1:8 Begann der Aufbruch bei den Leistungsbewerben.

1965

Ankauf eines Feuerwehrautos vom Typ Landrover von der Firma Rosenbauer. Das Rüsthaus vom Löschzug Hinterlobming wurde nach feierlicher Segnung übergeben. Beim ersten Landesfeuerwehrwettkampf in Hartberg errang die 1. Gruppe den 3. Rang in Bronze A

1965 

1966

Ein schreckliches Hochwasser verwüstete große Teile des Gemeindegebietes von St. Stefan. Bei einem Autobus-Zugsunglück in Preßnitz gab es einige Tote.

1967

Kam. Johann Reiter wurde zum Stellvertreter gewählt. Hauptmann Hoisel errang in Tulln als einer der ersten Steirer das goldene Leistungsabzeichen.

1970

Im Murwald wird eine Festhalle errichtet. Die Planung und die Zimmermannsarbeiten übernahm die Feuerwehr St. Stefan

1972

Wiederum richtete ein Hochwasser im Lobmingtal große Schäden an. Ein Ortsbewohner kam beim Hochwassereinsatz in der Vorderlobming ums Leben.

1973

Kam. Franz Wagner wurde zum Stellvertreter gewählt.

1974

Die 100. Hauptversammlung wurde mit einem großen Fest gefeiert. Ein Tanklöschfahrzeug wurde Bestellt.

1975

Der im Jahre 1974 bestellte Tankwagen TLF 1000 Typ Opel - Blitz wurde in Form einer feierlichen  Segnung bei einem Fest seiner Bestimmung übergeben.

1975 

1976

Der Ankauf von 3 Stück Atemschutzgeräte ermöglicht die gezielte Bekämpfung eines Brandherdes. Der Flugzeugabsturz einer zweisitzigen Saab vor dem Anwesen Götschl hätte beinahe eine Katastrophe ausgelöst. Zwei Piloten kamen ums Leben.

1979

Hauptmann Otto Hoisel wurde zum Abschnittsbrandinspektor ernannt. Kam Dieter Mader wird 1980 Nachfolger vom Schriftführer Hans Gross. Kam. Engelbert Emmersdorfer folgte Hans Bendl als Kassier.

 Hoisel1

ABI Otto Hoisel

1980

Ankauf eines Feuerwehrautos vom Typ VW-Bus

1980 

1984

Ein drittes Löschfahrzeug wurde angekauft, Typ VW LT 35 und bei der 110 Jahrfeier der Feuerwehr übergeben. Für dieses Fahrzeug wurde auch eine eigene Garage an das alte Rüsthaus angebaut. Im Jahre 1986 wurde Kam. Eisen Adolf zum Kassier ernannt.

 KLFLT 110jahre 

1987

Auf Grund des desolaten Zustandes des Rüsthauses wird ein Neubau bei Bürgermeister Autischer beantragt und in den darauffolgenden Jahren in zwei Etappen Durchgeführt.

1986 

1989

Bei einem Großbrand bei der Fam. Wechselberger in Preßnitz kamen drei Menschen ums Leben, einige Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen.

1992

Das neue Rüsthaus ist fertiggestellt, die Schlüsselübergabe findet durch Hr. Bürgermeister Peter Pechan statt. Durch erbrachte Eigenleistungen von ca. 6000 Stunden konnte ein Betrag von 1,5 Millionen erarbeitet werden. Von der Wehrkassa wurden für den Schulungsraum 500.000.- Schilling ausgegeben. Die Gesamtkosten betrugen 6,6 Millionen Schilling.

Aus Altersgründen legt ABI Otto Hoisel seine Stelle als Hauptmann nieder. Otto Hoisel war 33Jahre Hauptmann der FF. St. Stefan. Er wird zum EABI ernannt.

Kam. Gert Bichler wird zum Hauptmann und Franz Wagner zum Stellvertreter gewählt. Wirtschaftsgebäudebrand in Niederdorf bei Fam. Maurer Hermann.

Bichler Gert               Wagner Franz

HBI Gert Bichler                 OBI Franz Wagner 

1993

Im Juli wurde ein TLF-A 2000 mit Seilwinde – Monitor und Lichtmast bei der Firma Rosenbauer bestellt. Kostenaufwand 3.141.288.- Schilling. 3 Stück Kreislaufatmer wurden vom Land der Feuerwehr zugeteilt. Waldbrand am Seidinger - Sattel, 6 TLF aus dem Bezirk wurden angefordert.

1994

HBI Gert Bichler wird zum Bezirksbewerbsleiter ernannt. Im August bei der 120-Jahrfeier wurde nach feierlicher Segnung das TLF-A 2000 seiner Bestimmung übergeben. Patin war Frau Edeltraut Emmersdorfer

rlfa 3 20121112 1770389442

1995

Ankauf eines Abschleppwagens um 60.000.- Schilling. Planung eines Umbaues der Angebauten Garage für ein Büro. Kostenschätzung 330.000.- Schilling. Bestellung eines KLF-A Typ Mercedes bei Fa. Rosenbauer.

1996

Im März wurde mit dem Umbau fürs Büro begonnen. Am 14. August wurde das neue KLF-A Kaufpreis 820.160.- Schilling der FF. übergeben. Ende August wurde das neue Büro bezogen. Die Planung der Kästen und Schreibtischanlage wurde vom HBI Gert Bichler und die Tischlerarbeiten vom Kam. Heribert Leitner durchgeführt. 380 Stunden Arbeitsleistung und 91.000.- Schilling von der Wehrkasse wurden für den Umbau aufgebracht.

klfa 1 20121206 2010909910

Da beim Löschzug Lobming nur ein Spritzenanhänger vorhanden war, der fallweise von einen Traktor gezogen wurde, wird das alte KLF-A Typ Landrover zum Löschzug Hinterlobming überstellt.

1997

OBI Franz Wagner legte nach 24-jähriger intensiver Mitarbeit den Stellvertreter zurück und wird zum EOBI ernannt. Bei der Neuwahl wurde Kam. Johann Leitner zum Stellvertreter gewählt.

1998

Großer Waldbrand in Pernegg Bez. Bruck. Zwei Tage waren die Kameraden mit TLF-A 2000 und KLF-A im Einsatz. Beim Festhallenzubau übernahm die Feuerwehr St. Stefan die Planung und die Zimmermannsarbeiten. 320 Stunden wurden dafür aufgewendet.   Neue Schutzjacken und Schutzhosen wurden bestellt. Brandeinsatz Pfarrerhube, Wohnungsbrand beim ehemaligen Gasthaus Reiter. Durch das Rasche eingreifen der Atemschutzgeräteträger konnte ein Großbrand verhindert werden.

1999

Ein elektrischer Verkehrsleitpfeil und Transportrollen für Autos wurden angekauft         Im August wurde mit dem Umbau des Rüsthauses beim Löschzug Lobming begonnen. Ende November konnten die Dachdecker ihre Arbeit beenden. Wirtschaftsgebäudebrand bei Fam. Schachner in Greith. Die Atemschutzträger konnten die Tiere Retten.

2000

Wohnhausbrand bei Fam. Kremser in Kaisersberg. Brand bei der Tischlerei Frieß (Sägespänbunker)   70 Stück neue Einsatzhelme wurden gekauft. Im Schulungsraum wurde eine Schalldämmende Decke montiert. Im Rüsthaus Lobming wurden die Innenarbeiten fast zur Gänze abgeschlossen.

2001

Umkleidekästen und die Büroeinrichtung im Rüsthaus Lobming wurden vom Kam. Gert Bichler und Heribert Leitner geplant und angefertigt. Am Florianitag wurde das Rüsthaus nach einer Feldmesse gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Durch die intensive Mitarbeit der Kameraden vom Löschzug (2040 Stunden)zum grossteil Facharbeiterstunden konnte ein geringer Kostenaufwand erzielt werden. Gemeinde 1.200.000.- und Wehrkassa 136.000.- Schilling.

1 Stromerzeuger 11 KVA wurde angekauft und der 8 KVA Stromerzeuger kam zum Löschzug Lobming.

2002

Im Büro wurde ein zweiter PC mit Internet und Drucker installiert. Mit dem Feuerwehrprogramm WinFES 2000 beginnt ein neuer Abschnitt in der Feuerwehr. Einsatzberichte schreiben und Kursanmeldungen sind nur mehr über die EDV möglich. Bei der Wehrversammlung legte HBI Gert Bichler nach 10-jähriger intensiver Tätigkeit den Hauptmann zurück. Als Bezirksbewerbsleiter des Bez. Leoben und Hauptbewerter beim Land, wird Kam. Gert Bichler zum HBI d.F ernannt. Bei der Neuwahl wurden Kam. Johann Leitner zum Hauptmann und Kam. Gerhard Bichler zum Stellvertreter gewählt.

F.u.B.-Einsatz in Grafenwörth/Niederösterreich.

Leitner Johann      Bichler Gerhard   

HBI Johann Leitner          OBI Gerhard Bichler 

2003

Das Jahr 2003 prägte eine große Trockenheit die unsere Wehr mit Wassertransporten und Waldbränden in Atem hielt. Schwere Unfälle auf der S36, sowie Brände, Wohnhaus in Kaisersberg, Wohnwagen, Gartenhütten-Brand in Kraubath verlangten unseren Feuerwehrmännern so manches ab. Bei dem Unfall mit unseren RLF-A hielt der Heilige Florian seine schützende Hand über die Wehrmänner.

Ein großer Erfolg für die Wettkampfgruppe war die Qualifikation für den Bundesleistungsbewerb in Innsbruck. Altersbedingt (38 Jahre) musste der Rover Lobming ausgeschieden werden, und wurde durch den Ankauf des Rover Kraubath ersetzt.

Ankauf der Bergeschere und Spreitzer.

Das Jahr 2003 war das bisher Einsatzreichste Jahr, mit 136 Einsätzen und 16.368    Gesamtstunden.

Nach langer Krankheit verstarb Ehren ABI Otto Hoisel

2004

Durch den Wechsel in der Gemeindeführung (Bgm. und Vbgm.) konnte die Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Gemeinde und Feuerwehr wiederum gefestigt werden.

Im Jahr 2004 wurde die schnellste Bewerbszeit im Finale in Bronze A  beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Gröbming erzielt 32,7 sec.

Schwerer Unfall im Gleinalmtunnel mit 2 LKW und einigen PKW.

130jahre2 

2005

Ankauf eines Feuerwehrautos vom Typ VW Sprinter 4-Motion. Dieses wurde in Eigenbau in 2 Wochen (390 Std.) zu einem MTF-A hochgerüstet und am Florianitag eingeweiht. Dank der tatkräftigen Hilfe von den Kameraden und Mitgliedern konnte das Fahrzeug um 14.000 € günstiger angeschafft werden.

mtfa 2 20121206 2068807344

Wegen des Hochwassers in der Waldrandsiedlung musste die Landesstrasse durchtrennt werden, um die Wassermassen zu bändigen. Beim Brand in der Hinterlobming bei Fam. Eisner konnten die angrenzenden Gebäude und einige Hühner gerettet werden.

2006

Ankauf von neuen Schnürstiefeln der Firma Rosenbauer.

F.u.B. Schneeeinsatz in Mürzzuschlag.

2007

Wahl des Kommandos im Saal des GH Bechter. Kommandant Johann Leitner wurde in seine zweite Kommandantenperiode gewählt. Als Stellvertreter rückte Eberhard Hochstaffl an seine Seite.

Wirtschaftsgebäudebrand Edlinger in St. Michael (Lockmoar). Beim Waldbrand in der Lainsach/St.Michael war unsere Wehr in 4 Tagen insgesamt 613 Stunden im Einsatz. Der Sturm "Paula" wütete über unserem Ort.

2008

Bundesbewerb in Wien 103. Rang.

2009

Ankauf eines Rover Defender mit 122 PS und eine TS 6 für die Feuerwache Lobming.

Bei der Florianimesse wurden wir zum Kellerbrand-Schaffer in Kraubath alarmiert.

Hochwassereinsätze in der Waldrandsiedlung und in Kraubath.

2010

Ankauf von einem Notstromaggregat 2,7 KVA.

Unsere alten Feuerwehrhelme wurden gegen neue Helme der Firma Rosenbauer ausgetauscht.

Beim Hochwasser in Kaisersberg und Pressnitz stand unsere Feuerwehr 5 Tage im Einsatz.

Wegen der späten Alarmierung wurde die Fischerhütte-Walteralm ein Raub der Flammen.

Beim Wirtschaftsgebäudebrand in Kraubath/Gulsen konnte das angrenzende Wohnhaus gerade noch gerettet werden.

2011

Anschaffungen: 1 Stk. Atemschutzgerät Dräger PA 94 mit 4 Lungenautomaten, 4 Stk. Funkgeräte

Da wir zwecks Fehlen der Erdungsstangen die Geleise in Kaisersberg nicht betreten durften, brannte eine ÖBB-Bauzuglok völlig aus.

Ein mit Mehl beladener LKW geriet auf der S36 in Brand.

2012

Bei der Neuwahl im März setzt sich das neue Kommando mit HBI Hochstaffl Eberhard und seinem Stellvertreter OBI Wölfler Heinz zusammen.

Ewi fc  Woelfler H

HBI a.D Leitner Johann wurde mit dem Verdienstzeichen der 1 Stufe vom LFV für seine langjärigen Dienst ausgezeichnet. 

Unsere Feuerwehr rückte zu etlichen Bränden wie Waggonbrand-Murwald, Brand Müll Mayer und 3 Zimmerbränden aus.

Facebook Like